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Sehr geehrte Kunden,

jeden Tag werden über die Medien mehr oder weniger kluge Kommentare über die Entwicklung am Immobilienmarkt und die Zinsentwicklung in die Welt getragen. Leider sind diese oft undifferenziert und insbesondere Bewertungen aus dem Blickwinkel der Kommentatoren.
Immobilienblasen als Gefahr bestehen, wenn überhaupt nur dann, wenn Immobilien überteuert verkauft werden und wie beispielsweise Anlageobjekte in Berlin von Investoren mit dem mehr als 30-fachen der Jahresmiete erworben werden und selbst hier ist in der Regel ein erheblicher Eigenkapitalanteil dabei, der somit vermeintlich "im Feuer steht".
In unserer Region hält sich die Gefahr in Grenzen, zum Einen sind die Immobilienpreise moderat gestiegen, so dass die Bewertung von Bestandsimmobilien wieder in einem adäquaten Verhältnis zu Neubau stehen, zum Anderen hat jeder Immobilienerwerber hierzulande ein Interesse an einer Wertstabilität auf entsprechendem Niveau.
Wer heute in unserer Region ein Objekt (zB. Einfamilienhaus /130 qm) in guter Lage und gutem Zustand für etwa 200-230 T€ erwirbt, kann für diesen Preis nicht neu bauen, hat aber ein werthaltiges Objekt, welches bei vernünftiger Werterhaltung eine moderate Wertsteigerung in den kommenden Jahren erfährt.
Neubauten (z.B. Einfamilienhäuser) errichtet man in unserer Region - seriös gerechnet - mit ca. 1500 - 1800 €/qm brutto, je nach Anspruch.
Dies bedeutet bei einem EFH mit 130 qm sind rein für den Neubau ca. 195 - 234 T€ nötig, hinzukommen der Grundstückserwerb (bei 650 qm) etwa 65 T€ sowie Erschliessungskosten von ca. 10 T€. Zuwegung, Terrasse, Carport oder Garage schlagen dann, je nach Anspruch und Bedarf mit ca. 30-40 T€ zu Buche. Alles in allem müssen also ca. 300 - 350 T€ für einen Neubau investiert werden, insofern sind dies 100 - 120 T€ mehr als bei einer vergleichbaren Bestandsimmobilie.
Also von einer "Überhitzung" des Marktes kann in unserer Region keine Rede sein.
Unabhängig davon sind sämtliche Banken bei der Immobilienbewertung und Finanzierung so restriktiv, dass die Gefahr einer Überfinanzierung und somit eines erheblichen Verlustes bei Wiederverkauf kaum besteht. Die letzte Regulierung der Kreditvergabe hat eher dazu geführt, dass ganze Bevölkerungsgruppen (sehr junge Leute und über 50-jährige) zum Teil, trotz gutem Einkommen, Schwierigkeiten haben, überhaupt einen Kredit zu bekommen. Z.B. steht die Bedingung, den Kredit bis zum Renteneintritt weitgehend getilgt zu haben, was für jemanden über 50 Jahre zu relativ kurzer Tilgungszeit und somit hoher monatlicher Belastung führt oder bei jungen Leuten mit 30 Jahren ist der Rentenbescheid maßgeblich, welcher zu diesem Zeitpunkt noch sehr niedrig ausfällt und somit eine Finanzierung über den Renteneintritt, aus Bonitätsgründen teilweise unmöglich macht. Fazit, die niedrigen Zinsen sind sicher von Vorteil, was nützen diese jedoch, wenn andere Kriterien eine Kreditvergabe erschweren.
Trotzdem ist es in jedem Fall richtig, Immobilien zu erwerben. Die einzige Möglichkeit Sicherheit im Alter zu haben oder Vermögen zu bilden, ist immer noch Immobilienbesitz.

Jörg Blümel

 
 
 

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